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Test: Wolverine Weg des Kriegers 3D

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Ich kann mich noch gut an den Vorgänger erinnern, X-Men Origins: Wolverine – Wie Alles Begann,. Ich war hin und weg von dem

 detailreichen Bild der BR-Disc und konnte mich gar nicht satt sehen. Vier Jahre später erscheint der zweite Wolverine Film und noch dazu in 3D, allerdings wurde der Film nachträglich konvertiert / per Computer auf 3D Optik getrimmt.

Die Story:  Wolverine (Hugh Hackmann) reist ins moderne Japan, eine ihm unbekannte Welt. Dort trifft er auf seinen größten Erzfeind und es kommt zu einem Kampf auf Leben und Tod, der ihn für immer verändern wird. Zum ersten Mal ist Wolverine verwundbar und er stößt an seine körperlichen und emotionalen Grenzen. Er wird nicht nur mit tödlichem Samurai-Stahl konfrontiert, sondern muss sich auch seinem eigenen inneren Kampf gegen die Unsterblichkeit stellen. Doch dadurch wird er stärker, als wir ihn jemals zuvor gesehen haben.

Die Geschichte fängt bis auf die ersten Minuten in Japan gemächlich an. Im ersten Viertel der 183 Minuten wirkt alles noch recht durchwachsen, wie ein durchschnittlicher Film. Es dauert etwas, bis der Geschichtspfad seine wahre Pracht entfaltet. Glücklicherweise werden die Handlung und auch die Computereffekte bis zum Ende besser.

Wie die Story es schon vermuten lässt, handelt es sich um einen Material Arts Film, in dem die asiatische Kampfkunst zur Geltung kommt. Wer mit Ninjas und Karate nichts anfangen kann, sollte die Finger von dem Film lassen. Fans der asiatischen Kampfkunst werden sich hingegen wie kleine Kinder freuen und auch Normalsterbliche können sich mit diesem Film gut anfreunden. Eingefleischte Kung-Fu Fans werden „kopierte“ Ideen aus Klassikern aus Fernost entdecken.

In der Story selbst gibt es leider handwerkliche Fehler. Zum Beispiel hat Wolverine im Laufe des Films Probleme mit seinen Selbstheilungskräften  und müsste eigentlich große Schmerzen und Wunden durch das Herausfahren seiner Klingen haben, doch nichts da, keine Kratzer, keine Schmerzen. obwohl sich sein Körper nicht regenerieren kann. Einzig und allein Kugeln aus Schusswaffen scheinen ihm ernsthaft Schmerzen zu bereiten. Logisch ist das absolut nicht.

Ebenfalls ein Minuspunkt, das 3D-Case bietet eine DVD- und Blue-Ray 2D und 3D Version an. An sich normal, allerdings bekommt man auf der 2D Blue-Ray Extended Cut ganze 11 Minuten mehr Film! Spätestens jetzt fragt man sich, warum man keine 3D Extended Cut Version bekommt, sondern nur die normale Kinofassung, warum gibt es den Bonus nur in 2D?

3D: Der Film wurde nachbearbeitet, es kamen keine 3D Kameras zum Einsatz. Die Konvertierung ist okay, auch wenn die räumliche Tiefe ab und zu etwas zu wünschen übrig lässt. Da hätte man mehr herausholen können.

Fazit: Der Film ist gut. 3D Fans kommen mehr oder weniger auf ihre Kosten, ein 3D-Referenzfilm ist Wolverine nicht. Wer ein Faible für die asiatische Kampfkunst hat und weiß, dass dies in erster Linie ein Wolverinefilm und nur bedingt ein X-Men Film ist, wird gut unterhalten.

Spielfilmlaufzeit: ca. 138 Minuten

3D Bewertung- und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– nein

– befriedigend

– befriedigend

 

– befriedigend

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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