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Test: X-Men: Zukunft ist Vergangenheit 3D

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Nach dem perfekten Vorgänger „X-Men First Class“ steht mit „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit 3D“ der erste X-Men Film in 3D an. „Wolverine: Weg des Kriegers 3D“ war eben kein reiner X-Men Streifen. Ob der neuste Teil der neuen Trilogy auch in 3D überzeugen kann?

Die Story: In X-MEN: ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT kämpft das ultimative X-MEN Ensemble auf zwei Zeitebenen ums Überleben. Die beliebten Charaktere der originären X-MEN Trilogie verbinden sich mit ihren Vorgängern aus X-MEN – ERSTE ENTSCHEIDUNG für einen alles entscheidenden Kampf, der die Vergangenheit verändern muss – um unsere Zukunft zu retten!

Wie der kleine, drei Zeilen lange Text oben beschreibt, spielt sich der Film auf zwei verschiedenen Zeitebenen ab, abwechselnd. Das klingt etwas verwirrend, ist aber innerhalb des Spektakels überhaupt kein Problem. Fast die gesamten ersten 15 Minuten spielen sich in der Zukunft ab, die X-Men müssen einen Angriff der extrem gefährlichen Roboter mit Superkräften, den Sentinels, abwehren. Die wandelbaren Gegner spielen eine Hauptrolle in dem Streifen. Da kommen selbstverständlich die Spezialkräfte von Shadowcat, Bishop, Blink, Colossus, Iceman, Sunspot und Warpath ins Spiel. Die Special Effects sehen wunderschön aus und das räumliche Empfinden ist gut, allerdings schwankt dieses im Verlauf des Films aber immer wieder zwischen befriedigend und gut. Das könnte an den Perspektiven liegen, weil es viele Gespräche in Nahaufnahme gibt, bei denen der Tiefeneffekt automatisch abnimmt, muss aber nicht daran liegen!!!

x-men-mtv-clip-trailer

Ab dem zweiten Drittel der Geschichte, die meist in der Vergangenheit spielt, haben die Macher die ersten, gescheiten Pop Ups spendiert. Spätestens ab der Küchenszene mit Quicksilver kommt man auf seine Kosten. Allerdings hätte ich mir etwas mehr Spielfilmzeit mit den X-Men aus der Zukunft gewünscht, das hätte automatisch zu noch cooleren Special Effects geführt. In der Vergangenheit, in der Wolverine eine Schlüsselrolle spielt, werden nicht selten Auseinandersetzungen im Nahkampf  gelöst. Das hat zur Folge , das Fäuste, Schusswaffen und  Kugeln das Mittel zum Zweck sind. Ein Pop Up Feuerwerk wie bei „The Amazing Spider Man 2“ sucht man aber in diesem Film vergebens. Mit einer 3D-Schrecksekunde hatte ich nicht gerechnet. Ich hatte sie mir zwar gewünscht, wie bei jedem Film, und ich bekam sie dann auch, aber „nur“ eine.

Relativ schnell bemerkt der Zuschauer bei dem Zelluloidstreifen eine deutlich anspruchsvollere und tiefgründigere Geschichte. Den Schauspielern wie Hugh Jachman (Wolverine), Jennifer Lawrence (Mystique), Michael Fassbender (Magneto), James McAvoy (Charles Xavier) – um nur einige Namen zu nennen – merkt man deutlich die Professionalität an, eine tolle Truppe. Etwas Humor kommt auch vor, wirkt aber sehr dezent und nicht aufgesetzt. Der Film bleibt im Wesentlichen ernst und teilweise dunkel.

Fazit: Ein anspruchsvollerer Marvel Film, das steht fest. Das 3D hätte einen Tick besser sein müssen, so ganz beeindruckt bin ich nach dreimaligem Schauen nicht. Ein Fehlkauf sind die X-Men aber dennoch nicht.

Spielfilmlaufzeit: 132 Minuten

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– ja

– gut

– gut

 

– gut

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

 

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