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Test: Mad Max Fury Road 3D Blu-Ray

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Test: Mad Max Fury Road 3D Blu-Ray: Nach dem dritten Film 1985  gibt es eine Neuauflage der legendären Mad Max Filme. Dieses Mal verzichtet man auf die Dienste von Mel Gibson und Tom Hardy übernimmt die Rolle von Max in der postapokalyptischen Welt. Ich muss nun leider gestehen, dass ich nie die alten Mad Max Filme gesehen habe, trotz der ständigen Wiederholungen im Fernsehen. Es sprach mich nie so recht an, permanent  Wüste und Verfolgungsjagden vorgesetzt zu bekommen. Aber warum habe ich dann zu der neuen Mad Max Road Fury 3D Blu Ray gegriffen? Einerseits interessierte mich das 3D, andererseits war ich scharf auf den 3D Sound Dolby Atmos mit der deutschen Tonspur.

Die Story: Mad Max kann seine wilde Vergangenheit nicht vergessen und beschließt, dass er allein die besten Überlebenschancen hat. Dennoch gerät er in der Wüste an eine Gruppe Flüchtlinge in einem Kampfwagen – am Steuer sitzt die elitäre Herrscherin Furiosa. Die Gruppe ist aus der Zitadelle des Tyrannen Immortan Joe entkommen, dem etwas Unersetzliches gestohlen wurde. Also setzt der wütende Warlord seine Banden in Marsch, um die Rebellen zu verfolgen – ein temporeicher Straßenkrieg beginnt.

Das Coverfoto der 3D Blu Ray stammt auch gleich aus der Eröffnungsszene dieser George Miller Produktion. Die ersten 5 Sekunden hauen mich um, diese Tiefenwirkung, das Auto und Max, die von schräg hinten gezeigt werden, sehen bombastisch aus. Was für ein Augenschmauß! In den darauffolgenden 10 Minuten wird kurz und knapp erklärt, dass der arme Max Rockatansky gefangen genommen wurde und von einer Heerschar von durchgeknallten, dreckigen und teilweise mutierten Menschen als „lebender“ Blutbeutel genutzt wird. Egal ob in den Gängen der Berge oder die Ansprache des bösen Anführers Immortan Joe vom Plateau einer Bergformation mit Blick auf Hunderte armer Untergebener, das räumliche Feeling gehört neben Transformers 4, Gravity, etc. zu den Referenztiteln!

Ich könnte alle 5 Minuten darüber schreiben, wie unglaublich echt die Autos und Blechboliden in 3D in diesem Film aussehen, als ob man die wilden Autokreationen anfassen könnte. Dieses „mein Gott, sieht das doch gut aus“ Gefühl zieht sich freundlicherweise durch den gesamten Film. Ich bin kein MM Fan, aber selbst nachdem die Hälfte des Streifens vorbei ist, ertappe ich mich dabei, wie ich mich an den Autos und der damit verbunden 3D-Tiefenwirkung ergötze.

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Obwohl die Filmgeschichte so platt und dünn a la Tranformers ist, war ich vom Geschehen so abgelenkt, das mir erst beim zweiten Anschauen die vielen guten Pop Outs / Pop Ups aufgefallen sind. Dies hat nichts mit der Qualität des 3D zu tun, ich muss immer einen Film zweimal sehen, um ein gutes Urteil hier auf der Webseite abgeben zu können. Und bei der zweiten Runde Mad Max war ich wieder begeistert, nur dieses Mal eben über die Pop Outs.

Nach ca. 6 Minuten wird dem Zuschauer der Lauf einer Schrottflinte ins Gesicht gedrückt, nicht spektakulär aber eine super Gelegenheit, 3D extra gut einzusetzen. Solche Szenen lassen andere Stereoskopieproduktionen links liegen und man wundert sich, dass solch simple Gelegenheiten nicht genutzt werden, bei Mad Max nutzt man solche Momente konsequent aus. Neben Schusswaffen, die aus dem TV / Leinwand ragen, hat der Film auch „anspruchsvollere“ Pop Outs zu bieten. So beglückt man uns mit mindestens einer Schrecksekunde, in der ein Gegenstand per Pop Out auf den Kinofan „zurast“. Ein Freund sprach von mehreren solcher Schrecksekunden, ich konnte allerdings jetzt nur einmal eine solches „Gefühl“ bei mir entdecken.

Ein Kinomagazin schrieb, dass dieser Film eine reine Verfolgungsjagd in der Wüste ohne Verschnaufpause ist. Im Grunde hatte das Magazine recht.  Dass es keine Verschnaufpausen für den Zuschauer gibt, das stimmt allerdings nicht so ganz. Im Laufe der 120 Minuten gönnt man uns schon das ein oder andere Mal eine Verschnaufpause.

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Ich bin kein Mad Max Fan und vielleicht bin ich deswegen ein wenig sauer über diesen Film, ja richtig gelesen, ich bin sauer, obwohl ich das 3D lobe, oder vielleicht genau deswegen! Solch eine 3D Qualität hätte ich mir für „Jupitor Ascending“ gewünscht, das, wie MM auch, eine Warner Brothers Produktion ist. Leider gab es bei JP mehr oder weniger durchschnittliche Stereoskopie, bei Max und Furiosas Kampf in der Wüste sieht das „zum Glück“ ganz anders aus.

Dolby Atmos 3D Sound: Eine Handvoll Dolby Atmos Filme gibt es in Deutschland bereits, aber erst mit Mad Max Fury Road erlangt das Format seine komplette Größe und Stärke. Das 3D Sound Feeling ist phantastisch und bis heute, September 2015, DER Referenztitel in Sachen Dolby Atmos. Immer wieder könnte man schwören, das direkt neben oder vor einem eine Bombe oder Schuss explodiert, unfassbar, diese 3D Sound Qualität!

Fazit: Das 3D gehört zu den besten Umsetzungen in diesem Jahr und macht jeden 3D Fan glücklich.

 

Spielfilmlaufzeit: 120 Minuten

Erscheinungstermin: 17. September 2015

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– ja

– gut / sehr gut

– gut / befriedigend

 

– gut

 

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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Kommentar (1)

  • Carsten says:Oktober 6, 2015 01:08 pm

    Servus,

    Mad Max Fury Road war einer der besten Filme in 2015 für mich. Ich stehe einfach auf das Endzeitszenario gekoppelt mit verrückten Widersachern :D. Einer der Filme, die ich mir auch gerne als Blu-Ray kaufen werde.

    LG

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