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Test: Doctor Strange 3D Blu Ray

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Auf die „Doctor Strange 3D Blu Ray“ war ich sehr gespannt. Normalerweise gehen die Mainstreamkinomedien nicht auf die 3D Qualität in ihren Rezensionen ein, doch bei Bennedicts Cumberbachts Verkörperung des Nervendoctors machten viele eine Ausnahme. Von der Stereoskopie waren die Medien begeistert. Und das bei einem Marvel Film! Ich bin gespannt.

Die Story: In DOCTOR STRANGE steht der egozentrische, hochintelligente Neurochirurg Dr. Stephen Strange nach einem Autounfall bei dem seine wichtigsten Instrumente – seineHände – schwer verletzt wurden, vor dem Nichts. Seine letzte Hoffnung auf Heilung führt ihn nach Tibet zu einem sonderbaren Einsiedler, doch überfällt ihn dort eine komplett neue, übernatürliche Realität. Nur sehr langsam schwinden seine Zweifeln an der Existenz magischer Kräfte und beginnt er sich seiner wahren Begabungen und Fähigkeiten bewusst zu werden. Immer weiter dringt er in neue, mystische Dimensionen vor, doch als Mittelsmann zwischen Raum und Zeit, entdeckt er nicht nur kosmische Parallelwelten, sondern entfesselt auch deren dunkelste Mächte, die unserer Welt bisher verborgen blieben…

Der Film hält sich zu Beginn auch gar nicht lange mit einer Einleitung auf und man sieht einen Kampf zwischen der Priesterin The Ancient One und dem Bösewicht des Films, Baron Mordo. Dabei „verdrehen“ die Wiedersacher Gebäude einer Londoner Straße, was mit einer perfekten 3D Tiefe dargestellt wird. Teile der Häuser drehen sich, schießen in die Höe und tiefe Abgründe tun sich auf, was durch die Stereoskopie deutlich an „Realität“ gewinnt. Die Tiefe ist klasse. Nach der Action geht die Geschichte etwas tiefer auf Docotor Strange und seine ursprüngliche Arbeit als Nervenchirurg ein. Hierbei sinkt die Räumlichkeit etwas ab. Auch wenig später, als der zukünftige Superheld Strange in einem asiatischen Kloster in einem „braun“ erleuchteten Raum steht, sieht die 3D Tiefe nicht mehr ganz so perfekt aus. Gemeint ist der Schauplatz,  den man mit dieser Szene schon im Trailer  sehen konnte (siehe Foto 1). Bevor die Priesterin zum Schlag gegen Benedict ausholt, diskutieren die Beiden und auch während dieser Zeit ist die Tiefe nicht ganz so gut. An dieser Stelle habe ich ein Deja Vu! Auch bei dem letzten 3D Marvelfilm „Avengers: Civil War“ gab es im ersten Drittel eine Szene, in der Captain America mit Tony Stark in einem gläsernen Konferenzraum sitzt. Wie bei Docotor Strange kommt die Hauptlichtquelle vorne durch Fenster, die man im Hintergrund sieht. Möglich, dass die Helligkeit von vorne die Tiefe etwas runterzieht. Aber das ist nur eine Vermutung.

Das Schöne, die meiste Zeit ist die 3D Tiefe richtig gut, was sicherlich daran liegt, dass sehr viele Szenen, die in anderen Universen spielen, aus dem Computer kommen. Mit Magie wird die Umgebung umgeformt und, wenn ein tiefer Abgrund entsteht, sieht das durch das 3D noch unglaublicher aus, als es das in 2D schon tun würde. Und das macht diesen Film so sehenswert in 3D! Und, weil die 3D Tiefe die meiste Zeit über sehr gut ist. Davon sollte der rechte lange, obrige Abschnitt mit einzelen, kritkwürdigen Moment nicht ablenken und auch nicht von einem Kauf abhalten. Das 3D ist im Vergleich zu den anderen 3D Marvel Filmen besser geworden.

Auch wenn Pop Outs Spielerreien sind, so gehören sie doch zu einem guten Stereoskopiefilm dazu. Wie bei „Avengers: Civil War“ lässt sich Disney nicht lumpen und spendiert locker eine Handvoll von Dingen, die aus dem Fernseher/Leinwand springen. Außergewöhnlich sind diese Situationen nicht, man bewegt sich auf dem Niveau von Civil War. Das bekam bei dem Thema die Schulnote „befriedigend / gut“.

Fazit: Ein Film, bei dem das 3D definitiv Sinn ergibt und viel Spaß macht. Für einen Referenzfilm hat es aber ganz knapp nicht gereicht. Einen solchen Film bleibt uns Marvel schuldig, aber das ist Heulen auf hohem Niveau.

 

Spielfilmlaufzeit: 115 Minuten

Erscheinungstermin: 09. März 2016

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

3D Fazit

– nein

nein

– ja

– ja

– nein

– sehr gut / gut

– befriedigend / gut

– gut / sehr gut

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Kommentar (1)

  • Balto says:März 20, 2017 11:29 am

    Ich bin eigentlich kein Fan von Marvel Verfilmungen, d.h. ich bin es langsam leid das jede Woche ein neuer Superheld kommt. Aber „Dr. Strange“ hat mich überrascht ! Sowohl von der Story als auch besonders natürlich vom 3-D war es umwerfend ! Gerade wenn man mal beide Versionen ansieht merkt man das die 2-D Version im wahrsten Sinn etwas…flach ist ! Die ganze Geschichte braucht das 3-D einfach um sie angemessen zu erzählen und die Umsetzung ist wirklich gelungen !

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