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Test: Der Hobbit 3 Schlacht der Fünf Heere 3D Blu Ray

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Da ist er nun, der dritte und letzte Teil von Peter Jacksons Hobbit Trilogie, die „Der Hobbit 3 Schlacht der Fünf Heere 3D Blu Ray“.

Zum damaligen Kinostart konnte man erfahren, dass der dritte Teil sich voll und ganz auf eine große Schlacht konzentriert, wie auch der Name verrät. Für mich hörte sich das etwas „billig“ an, wird wirklich nur eine Schlacht gezeigt, und dann auch noch den ganzen Film über?

Die Story: Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere bringt die abenteuerliche Geschichte von Bilbo Beutlin, Thorin Eichenschild und der Gemeinschaft der Zwerge zu einem epischen Abschluss. Die Zwerge von Erebor haben den riesigen Reichtum ihres Heimatlandes zurückgefordert, müssen aber nun die Konsequenzen dafür tragen, dass sie den furchterregenden Drachen Smaug auf die schutzlosen Bewohner von Esgaroth losgelassen haben. Als er der Drachenkrankheit anheimfällt, setzt der König unter dem Berg, Thorin Eichenschild, Freundschaft und Ehre aufs Spiel und macht sich auf die Suche nach dem legendären Arkenstein.

Unfähig Thorin zur Vernunft zu bringen, sieht sich Bilbo zu einer verzweifelten und gefährlichen Entscheidung getrieben, nicht ahnend, dass noch größere Gefahren vor ihnen liegen. Sauron, der Dunkle Herrscher, hat Legionen von Orks in einen Überraschungsangriff zum Einsamen Berg geschickt. Bilbo kämpft um sein Leben und das seiner Freunde, während fünf große Heere in den Krieg ziehen.

Der Film beginnt wirklich an der Stelle, an der Teil 2 aufhörte, bei Smaugs Angriff auf den Seestadt. Was für ein 3D-Schmankel – sobald die Häuser in Flammen stehen und die Kamera in die Wassergassen der brennenden Stadt schwenkt, ist das räumliche Feeling richtig gut. Als dann der böse Drache Smaug bekämpft werden soll, ist man definitiv daovn überzeugt, dass die 3D Blu Ray sich mehr als gelohnt hat. Schon in den ersten Filmminuten werden wir mit schicken, kurzen Pop Ups beschenkt, die man zu diesem Zeitpunkt bei Teil 1 und 2 vergebens sucht!

Allerdings hatte ich darauf gehofft, dass die Macher den Kopf von Smaug, wie in Teil 2 im Berginneren, wieder aus dem TV/der Leinwand  herausragen lassen durch ein entsprechendes Pop Up, aber leider, leider hat man auf diesen phantastischen Effekt aus dem zweiten Film verzichtet. Das kann man aber locker verschmerzen, tolles 3D in den ersten 15 Minuten. Diese Szenen eignen sich auch sehr gut, „Unwissende“ über 3D-Beamer und -Fernseher aufzuklären und sie mit dem 3D-Fieber anzustecken, wie ich selber am Wochenende feststellen musste.

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Nach dem feurigen Kampf wird dann zum Glück deutlich, dass der Film eben NICHT voll und ganz aus einer großen Schlacht besteht. Zwar bereitet die nachfolgende Handlung die große Schlacht vor, keine Frage, aber das Ganze wirkt längst nicht so schlecht und langweilig, wie man aus anderen Hobbit Reviews vermuten könnte. Bis sich die ersten Armeen wirklich gegenüberstehen und kämpfen, vergehen gut und gerne 40-50 Minuten des Streifens.

Das gute räumliche 3D Feeling erstreckt sich über den ganzen Film, nicht nur die brennenden Seestadtgassen sehen toll aus. Dass man bei diesem 3D Feature wieder gute Arbeit abliefern würde, war aber auch zu erwarten.

Bei den Pop Ups kann ich Gutes vermelden, Teil 3 steigert die Anzahl von Pop Ups, also Dinge die aus dem Fernseher herausragen. Der Unterschied ist zwar klein im Verlgeich zu „Der Hobbit – Smaugs Einöde“, aber jeder Filmfan dürfte die leichte Zunahme an 3D Effekten wohlwollend registrieren.

Die Pop Ups wirken außerdem „anspruchsvoller“, man scheint sich für den letzten Teil mehr Gedanken gemacht zu haben, wie man Pop Ups sinnvoll einsetzen sollte. Da wäre z.B. eine Szene, in der einer der Hauptdarsteller von einem Turm springt um auf dem Kopf eines Feindes zu landen und einzudreschen. Zunächst sieht man von der Seite her, wie der Held vom Turm herunter springt, und in der nächsten Sekunde wechselt die Kamera die Perspektive und zeigt von unten, wie die Füße und Beine des Protoganisten aus dem TV/der Leinwand herausragen, während sich dieser am Kopf des Feindes festhält. Die Szene ist sehr sehr kurz, aber eine tolle Idee. Etwas simpler ist da schon das Pop Up, bei dem Eichenschields Schwert seitlich aus dem Fernseher ragt … als dieser sich dann in Bewegung setzt, die Kamera ihm von der Seite aus folgt und das Schwert für einige weitere Sekunden aus dem Flimmerkasten ragt.

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Die Kinlage fällt jedem entgültig runter, wenn die Armee „der Finsternis“ sich in Bewegung setzt und die Kamera über den Köpfen der Soldaten und Monster schwebt und hinweg fliegt. Gott, wie groß und wie unfassbar gigantisch das aussieht. Spätestens nach diesen Szenen wird jeder sagen, Herr der Ringe muss in 3D nachkonvertiert werden. Der Aufmarsch der Heere ist gigantisch und ein Traum in 3D und man kann erahnen, wie aufregend dieses 3D-Niveau auf die HdR Trilogie umgesetzt aussehen würde. Ich bin kein Fan von „Herr der Ringe“ , aber ich WILL jetzt die 3D Konvertierung auf dem Level von Jurassic Park 3D.

Das Ende kommt für meinen Geschmack etwas zu abrupt und auch die Begründung, wie und wodurch die große Schlacht beendet wird, wirkt etwas einfallslos. Einen „Ausgleich“ zu dem bescheidenn Ende bieten die folgenden 10 Minuten, in denen es nur so vor Anspielungen an die „Herr der Ringe“ Trilogie strotz und man fast vor Freude weinen möchte …

Spielfilmlaufzeit: 144 Minuten

Soundformate: DTS-HD Master Audio 7.1 (deutsch, englisch)

Erscheinungsdatum: 23. April 2015

Fazit: Die Stereoskopie ist noch einen kleinen Tacken besser geworden im Vergleich zum Vorgänger. Keine Frage, die „Schlacht der Fünf Heere“ ist aktuell DAS große 3D Blu Ray Highlight.

 

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

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– ja

– ja

– nein

– sehr gut

– befriedigend

 

– gut / sehr gut

 

 

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