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Test: Star Trek Into Darkness 3D

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Mit Star Trek Into Darkness 3D  haucht Regisseur JJ Abrams dem alten Franchise endgültig neues Leben ein.

Echte Trekkies werden vielleicht ihre Probleme mit dieser Interpretation und Hommage an Star Trek haben. Eine Steigerung gegenüber dem ersten ST Film von Abrams, es gibt deutlich mehr Action. Sein erster Ausflug in die unendlichen Weiten des Weltalls erschien damals allerdings nicht in 3D.

Nach einem Sprengstoffanschlag auf ein als Archiv getarntes Waffenlabor in London kommt die Führungsriege der Sternenflotte für eine Krisensitzung im Hauptquartier in San Francisco zusammen. Dieses Treffen wird von dem Terroristen John Harrison „Khan“ (Benedict Cumberbatch) attackiert, bei dem die meisten hochrangigen Teilnehmer sterben. Kirk gelingt es, den Übergriff zu stoppen, doch Harrison kann rechtzeitig flüchten. Obwohl Kirk sowie Spock kurz zuvor wegen Regelverstoßes ihrer Ämter enthoben wurden, bekommt Kirk das Kommando über die Enterprise zurück und setzt Spock sofort wieder als ersten Offizier ein. Auch der Rest seiner Crew, bestehend aus Nyota Uhura (Zoe Saldana), Pille (Karl Urban), Chekov (Anton Yelchin) Sulu (John Cho) und Scotty (Simon Pegg), stellt sich dem skrupellosen Gegner mit ihren individuellen Fähigkeiten entgegen. Dieser verfolgt einen dunklen Plan: Er hat eine alte Rechnung zu begleichen und dafür ist ihm jedes Mittel recht.

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Im Gegensatz zu anderen Filmen vergeuden die Produzenten keine Zeit, den Zuschauer in das Star Trek Universum zu ziehen. Die Action geht sofort los mit einem Auftrag auf einem fremden Planten. Die Spezialeffekte sehen super aus, wow. Ab der ersten Szene wird man in den Bann der Geschichte gezogen, die immer wieder Wendungen nimmt und nicht einfach wirkt wie der 3D-Refrenzfilm Transformers 3. Die Spannung und Dimension der Geschichte samt Zerstörungen durch Explosionen nehmen Stück für Stück zu. Billig ist etwas anderes, eine spannende Geschichte. Manche Trekkies werden dabei aber ihre Probleme mit dieser Hommage haben. Es ist eben ein neuer Erzählstrang, der von den Originalen abweicht.

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3D: Es hat mehrere Gründe, warum dies ein Referenzfilm ist: Das Grundsätzliche bei 3D, das räumliche Gefühl, ist klasse verwirklicht worden. Selbst ein Gespräch zwischen dem Captain und Chekov vor dem Reaktor des Schiffs ist eine Augenweide. Oder die Kameraschwenks und Aufnahmen im Orbit inklusive einer Weltraumschlacht, Phaserkämpfe und gigantische Zerstörungen, alles perfekt in 3D in Szene gesetzt. Immer wieder freut man sich, diese oder jene Szene dreidimensional erlebt zu haben.

Der Bonus bei 3D, die Pop Ups, Dinge die aus dem Fernseher herauskommen, werden selten und gut eingesetzt. Es gibt sogar eine Pop Up Schrecksekunde, die einen zusammenzucken lässt und/oder aufschreien lässt, so sehr ist man in der dreidimensionalen Welt gefangen. Diese speziellen Schrecksekunden bieten viele 3D-Produktionen nicht. Die Entzückung für diese Szenen nehmen auch nach mehrmaligen Schauen nicht ab!

Es gibt keine Fehler, kein Ghosting oder andere Probleme.

Sound: Da ist selbst der bestausgestattete Homecineast zufrieden, wenn ihm auf Englisch und Deutsch (!!!) ein satter 7.1  Dolby True-HD Sound spendiert wird. Wer schon eine Sourroundanlage mit 7 Boxen plus Subwoofer besitzt, wird zufrieden gestellt. Das ist bei 3D-Blue Rays leider nicht selbstverständlich, oft wird nur eine deutsche 5.1 Dolby Digital Tonspur verwendet. Ein weiterer Pluspunkt für Into Darkness.

Extra erwähnt werden sollte der Bösewicht, der von Benedict Cumberbatch dargestellt wird. Wie dieser den Gegner der Enterprise spielt, seine Mimik und seine Ausdrucksweise, sie machen ihn zu einem sehr glaubwürdigen Widersacher, oh ja, und was für einer! Man kann den Schauspieler gar nicht genug loben.

Fazit: Super 3D Feeling mit einer spannenden Geschichte, sehr zu empfehlen.

Spielfilmlaufzeit: ca. 132 Minuten

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– ja

– gut / sehr gut

– gut

 

– gut

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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