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Test: Superman – Man of Steel 3D

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Ja, ich habe früher die TV-Serie „Louis und Clark“ geschaut und mit dem Namen Smallville kann ich „leider“ etwas anfangen. Eine generelle Abneigung gegen Superman habe ich nicht, aber mein Lieblingsheld

ist Clark Kent in seinem blauen Strampelanzug bisher eher nicht. Superman wirkt zu glatt, zu sauber.

Die Story: Im Pantheon der Superhelden ist Superman der bekannteste und am meisten verehrte Charakter aller Zeiten. Clark Kent (Henry Cavill) ist ein junger Journalist in den Zwanzigern. Er fühlt sich von seinen eigenen Kräften verunsichert, denn sie gehen über seine Vorstellungskraft hinaus. Viele Jahre zuvor ist er von Krypton, einem hoch entwickelten, weit entfernten Planeten auf die Erde gekommen. Nun kämpft er mit der entscheidenden Frage: Warum bin ich hier? Geprägt von den Werten seiner Adoptiveltern Martha (Diane Lane) und Jonathan Kent (Kevin Costner) entdeckt Clark, dass außergewöhnliche Fähigkeiten zu besitzen auch bedeutet, schwierige Entscheidungen treffen zu müssen. Als die Erde dringend Stabilität benötigt, zeichnet sich aber eine noch viel größere Bedrohung ab.

Es geht flott los! Der Film beginnt auf dem Planeten Krypton, dem Geburtsort von Superman, dessen Bodenschätze und Mineralien ausgebeutet wurden und der nun dem Untergang geweiht ist. Hört sich nicht soooo spektakulär an, wäre da nicht die Rebellion von General Zod, gegen die sich die Kryptonier und Clark Kents Eltern wehren müssen. Nebenbei muss auch um das Leben von Superman, als Neugeborenem, kämpft werden. Die Umgebung, die Raum-  bzw. Flugschiffe sehen futuristisch und real aus und verleihen dem Film zu diesem frühen Zeitpunkt epische Ausmaße und setzt sich über die gesamte Länge des Films fort.

Die Rüstungen der Armeemitglieder fallen dem Betrachter dabei sofort ins Auge.

Nach diesen ersten 20 Minuten spektakulären Popcornkinos schwenkt die Story auf Clark Kent, der sich auf der Erde mit Aushilfsjobs durch das Leben kämpft und hin und wieder Menschenleben rettet. Es gibt keine schicke Superheldenuniform, kein Ruhm, kein perfektes Leben, dieser Superman wirkt plötzlich real und fast menschlich. Die Rückblenden verdeutlichen, dass Clarks bisheriges Leben kein Zuckerschlecken war. Dieser Superman gefällt mir.

Die Kämpfe auf Supermans Heimatplaneten sahen schon gut aus, aber was einem auf der Erde zwischen Clark, Genreal Zod und seiner Armee geboten wird, ist  noch viel besser. Ganz großes Kino mit tollen CGI Effekten. Auseinandersetzungen wie Mann gegen Mann und das Raumschiff gegen die Welt – das alles macht schon was her!

Das Thema 3D, das ist toll und auch irgendwie nicht so toll. Das räumliche Empfinden schwankt zwischen gut und befriedigend und könnte ein bisschen besser sein. Dabei meine ich nicht weite Panoramaansichten, bei denen je nach Entfernung der Objekte wie Planten und Raumschiffen das räumliche Empfinden automatisch abnimmt, sondern den allgemeinen „Grundtenor“ des Streifens. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Bei den 3D Pop Ups will bei mir nicht so richtig Begeisterung aufkommen. Natürlich, Staub und andere kleine Aufwirbelungen fliegen oder schweben aus dem Fernseher, aber das sind eher Pop Ups in der Light Version, richtig offensichtliche Pop Ups sucht man eigentlich vergebens. Es gibt Pop Ups bei denen eine Hand von Supermann z.B. aus dem Fernseher ragt, ja, oder die Waffe am Gürtel von Zod ein klein wenig aus dem TV ragt, aber das ist dann sehr sehr kurz und stellenweise kaum wahrnehmbar. Für die Bewertung „deutliche Pop Ups“ wirken die Dinge aus dem Fernseher, gefühlt, immer 2 cm zu kurz um richtig aufzufallen und ein „boah geil“ zu entlocken. Es gibt Momente, wo man  dem 3D Fan etwas mehr hätte bieten können. Damit mich niemand falsch versteht, das 3D ist keine Totgeburt bei „Man of Steel“, es ist okay.

Fazit: Obwohl es leichte Defizite beim 3D gibt, lohnt sich dieser Film in der „Stereoskopie“ Version. Der Kinofan erlebt eine epische Geschichte.

Spielfilmlaufzeit: ca. 143 Minuten

3D Bewertung- und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– nein

– nein

– befriedigend / gut

– ausreichend

 

– befriedigend

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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