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Test: Thor 2 – The Dark Kingdom 3D

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Den Vorgänger von Thor 2 – The Dark Kingdom in 2D – habe ich damals nie komplett gesehen. Daher gehe ich recht kritisch an diesen Film heran. Ich habe nie die Thor Comics gelesen und bei dem Namen Thor muss ich eher an skandinavische Götter und Mythologien denken, nicht aber an Raumschiffe, Laserkämpfe und Sonstiges!

Die Story: Nicht nur die Erde, sondern alle Neun Reiche werden von einem dunklen Feind bedroht, ein Gegner, der älter ist als das Universum selbst: Malekith, der Verfluchte (Christopher Eccleston)! Der unerbittliche Herrscher der dunklen Elfen setzt alles daran, das Universum zu zerstören. Nicht einmal Thors Vater Odin (Anthony Hopkins), König von Asgard, vermag es, ihn aufzuhalten. Um Malekith zu besiegen und die Kräfte des Kosmos wieder in Einklang zu bringen, tritt Thor seine gefährlichste Reise an. Diese wird ihn mit seiner großen Liebe Jane Foster (Natalie Portman) wiedervereinen — sie wird ihn jedoch auch dazu zwingen, alles zu opfern, um die Welten zu retten…

Der Film steigt sofort in eine Rückblende ein und erzählt in einer schönen Laserschlacht auf dem Boden eines verstaubten Planeten die Geschichte vom Krieg der dunklen Elfen gegen das Volk von Asgard. Ab der ersten Sekunde wird deutlich, dass die Asgard ein hochtechnisiertes Volk sind, die aber keine göttlichen Kräfte besitzen. Das macht den ganzen Film deutlich sympathischer und die ersten 5 Minuten mit der Bodenschlacht und den Raumschiffen der dunklen Elfen überzeugen  Si-Fiction Fans. Die Gegner, die dunklen Elfen, wirken echt und böse, nicht zu mächtig aber eben auch nicht zu harmlos. Malekith, der Anführer, wird von Christopher Eccleston toll verkörpert.

Wie im ersten Teil besucht auch der Nachfolger wieder den Planeten Asgart. Wer den Vorgänger gesehen hat, dem sei versichert, noch nie sah Asgard mit seiner sonnigen Stadt so toll und phantastisch aus wie in Thor 2. Wer Angst hat, den Vorgängerfilm sehen zu müssen, um die Handlung zu verstehen, kann aufatmen, man muss Thor 1 nicht gesehen haben. Allerdings versteht man die witzigen Anspielungen auf den Avenger und Thor Film besser, wenn man die eben genannten Filme schon gesehen hat.

Wer den Avenger Film gesehen hat, wird den Zwist zwischen Thor und seinem bösen Bruder Loki doppelt so gut und unterhaltsamer finden wie jemand, der den ersten Avenger Film nicht gesehen hat. Die ewigen Auseinandersetzungen zwischen den Brüdern verleiht diesem Film etwas Realistisches, Glaubhaftes, der familiäre Zwist ist nachvollziehbar. Der eine Bruder will regieren und die Macht an sich reißen, der andere möchte am liebsten überall Frieden verbreiten und auf den Thron am liebsten ganz verzichten. Die Beziehung der Brüder wird durch die schauspielerische Leistung von Tom Hiddleston, der Loki spielt, perfekt in Szene gesetzt.

Auch wenn der Streifen mit einem Krieg beginnt, beruhigt sich der Film immer wieder zwischen den aufbrausenden, Action-geladenen Szenen und dem Zuschauer wird Zeit gegeben, sich etwas zu entspannen, bevor es wieder ernst wird. Dieser Mix ist sehr ausgewogen, davon könnte sich ein 3D-Refrenzfilm wie Transformer eine Scheibe abschneiden.

Angenehm fällt auf, dass die Orte und Planten, an/auf denen die Handlung sich abspielt, sich deutlich unterscheiden. Da wäre Asgard, der Heimatplanet von Thor mit seiner römisch angehauchten Architektur und der hohen Technologie, der dunkle, staubige, untergegangene Planet der dunklen Elfen und last but not least die Erde. Dass die Story immer wieder einen Sprung auf die Erde macht, ist wohltuend. Diese Planetensprünge waren allerdings für einige Kinobesucher etwas verwirrend, ein Kritikpunkt, den ich absolut nicht teilen kann.

3D: Leider sind die Szenen, die sich auf dem untergegangen Planeten und in dem Raumschiff der dunklen Elfen abspielen, sehr dunkel geraten. Jeder 3D Fan wird daher  jetzt aufhorchen, denn dunkle oder schwarze Szenen sind für das räumliche Empfinden pures Gift. Das ist aber zum Glück nur ab und zu festzustellen und nur ein kleiner Makel, sonst ist die 3D Leistung gut. Pop Up Fetischisten könnten allerdings etwas enttäuscht sein, es gibt zwar Situationen, in denen Dinge aus dem Fernseher herausragen, aber eben nicht so viele wie sich manch einer wünschen würde. Allerdings geht es beim Thema 3D auch eher um räumliches Empfinden als um Pop Ups.

3D Fehler treten nicht auf.

Fazit: Ein guter 3D Film, der auch nach mehrmaligem Schauen Spaß macht. Das 3D ist gut, nicht herausragend und kein ultimativer Referenzfilm, aber dennoch eine klare 3D-Kaufempfehlung.

Spielfilmlaufzeit: ca. 112 Minuten

3D Bewertung- und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– nein

– nein

– gut

– befriedigend

 

– gut

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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