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Test: WOW Warcraft The Beginning 3D Blu Ray

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Dass es einen Kinofilm zu dem beliebten Onlinerollenspiel Warcaft geben würde, war nur eine Frage der Zeit. Ich persöhnliche haben nie einen Fuß in die Onlinewelt der Orks und Menschen gesetzt. Ganz unbekannt ist mir die von Blizzard geschaffene Welt allerdings nicht. Ende der 90er Jahre spielte man unter dem Betriebssystem DOS Echtzeitstrategiespiele wie Command&Conquer und Warcraft 2, die gerade im Netzwerk wahnsinnig viel Spaß machten. Jetzt liegt die  „Warcraft The Beginning 3D Blu Ray“ vor mir und ich bin sehr gespannt auf den Film. Das Meiste kommt aus dem Computer, das 3D sollte dementsprechend gut sein?!

Die Story: In Azeroth, dem Reich der Menschen, herrscht seit vielen Jahren Frieden. Doch urplötzlich sieht sich seine Zivilisation von einer furchteinflößenden Rasse bedroht: Ork-Krieger haben ihre, dem Untergang geweihte, Heimat Draenor verlassen, um sich andernorts eine neue aufzubauen. Als sich ein Portal öffnet, um die beiden Welten miteinander zu verbinden, bricht ein unbarmherziger und erbitterter Krieg um die Vorherrschaft in Azeroth los, der auf beiden Seiten große Opfer fordert. Die vermeintlichen Gegner ahnen jedoch nicht, dass bald schon eine weitere Bedrohung auftaucht, die beide Völker vernichten könnte. Statt sich zu bekämpfen, müssen sie nun zusammenhalten. Ein Bündnis wird geschlossen und zwei Helden, ein Mensch und ein Ork, machen sich gemeinsam auf den Weg, dem Bösen im Kampf entgegenzutreten – für ihre Familien, ihre Völker und ihre Heimat.
Zwei Welten. Eine Heimat.

Der Film startet gleich richtig gewaltig mit den Orks und ihrem Zaubermeister Gul’dan. Die Horde versammelt sich vor dem gigantischen Zaubertor, mit dessen Hilfe die Welt der Menschen, Fehen und Zwerge erobert werden soll. Hier zu behaupten, dass das 3D mit der Räumlichkeit einen nicht in den Bann zieht, wäre glatt gelogen. Es sieht selbst für mich, den Sci-Fiction Fan, verdammt cool aus, wie der Zauberer mit blauen und grünen Energieblitzen und Zauberbewegungen das Tor zur anderen Seite öffnet. Auch im „Rest“ der Produktion weiß die Tiefe des Bildes zu überzeugen, ein gut kann man hier schon geben. Aber wo Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten! In Szenen, die nicht vollständig aus dem Computer kommen, geht die 3D Qualität zurück. Dass bei einem Lagerfeuer bei Nacht das räumliche Empfinden runter geht, kann auch keine 3D Kamera verhindern, und man sollte über die eher befriedigende Leistung hinweg sehen. Doch auch bei den angesprochenen Momenten, in denen reale Schauspieler zum Einsatz kommen, ist ein „gut“ absolut nicht mehr drin bei der Bewertung. Man merkt dann eben doch leider, dass es sich hierbei um nachkonvertierte 3D Szenen handelt. Zum Glück kommt das Meiste aus dem Computer, was man auch immer wieder merkt. Alles in allem würde ich die Note GUT bis zwei Minus für die 3D Tiefe abgeben.

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Pop Outs werden regelmässig während der 120 Minuten Spielzeit eingesetzt. Zunächst muss ich unweigerlich an die ersten 10 Minuten denken, in denen ein erster Trupp von Orks in die Welt der Menschen eindringt. Fast schon wie bei den Ghostbusters sprühen und blitzen Energieblitze durch das heimische Kinozimmer. Wenn die Magie im Spiel ist, kann sich der 3D Fan auf Pop Ups freuen. So setzen auch die Menschen auf Zauberkünste und formen mit ihren Händen Schutzschilde und totbringende Blitze. Allerdings springen in diesen Szenen die Hände und die vor ihnen konzentrierte Energie nicht sehr weit in den Raum hinein, erst wenn die Blitze abgefeuert werden, tritt die Energie aus der Leinwand richtig heraus. Etwas mächtiger wirkt dagegen eine Axt und ein Knüppel eines Orks. Der grüne Fiesling holt rechts aus und schwingt seine Waffe nach links und für eine Sekunde schwingt ein Teil seiner Waffe durch den Raum. Der Nachteil in dieser Szene, es passiert viel zu schnell, als dass man als Zuschauer das Pop Up richtig genießen könnte. Bei PAN oder auch X-Men sah das zuletzt viel besser aus, wobei es bei WOW auch Szenen gibt, in den ein Schwert und andere Waffen für 3 Sekunden bis in die Mitte des Wohnzimmers ragen! Es gibt eben gute und weniger gute Pop Outs.

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Fazit: Wer sich grundsätzlich für die Handlung und den Film interessiert, und zudem 3D Fan ist, kann ohne Bedenken haben zu müssen die 3D Version kaufen. Hier wird man nicht enttäuscht und bekommt etwas Ordentliches geboten.
Spielfilmlaufzeit: 132 Minuten

Erscheinungstermin: 29. September 2016

 

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

nein

– ja

– ja

– nein

– gut / sehr gut

– gut

 

– gut

 

 

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Kommentare (2)

  • Frank says:Oktober 10, 2016 01:30 pm

    Ja, kann ich so bestätigen. 😉
    Ich fand die 3D-FX sogar besser als im Kino.

  • Bodo Lother says:November 21, 2016 08:32 pm

    Ich kenne die 3D-Qualität aus dem Kino nicht. Aber was ich in meinem Heimkino sah, ist ein wahrer Genuss. Das es sich hier um einen nachkonvertierten Film handelt – also nicht in 3D gefilmt – fällt in keiner Sekunde auf. Ich denke, das gleiche wird uns auch bei Star Wars erwarten. Das Kino-3D fand ich grauenvoll, besonders das farblose Bild hat mich im Kino sehr gestört. Auf Blu Ray erwartet uns sicher Referenz-Niveau 🙂

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