slide

Test: The Return of the First Avenger 3D

von  |   |  0 Kommentare

Der erste Captain America Film, Captain America: The First Avenger, war einfach nur grotten schlecht. Die eine Hälfte des Films erzählte die extrem langatmige Entstehungsgeschichte von Captain America und im Rest des Streifens schaltete der Captain die bösen Nazis aus. Das 3D war, wenn überhaupt, nur Durchschnitt. Der bislang beste Avenger Film in 3D war / ist „The Avengers“ aus dem Jahr 2012.

The Retun of the First Avenger 3D wurde zum Kinostart in den Medien und Fans gelobt, aber das muss nicht viel heißen, vor allem im Hinblick auf den ersten Teil.

Die Story: Steve Rogers alias Captain America entscheidet sich, seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit S.H.I.E.L.D. und Natasha Romanoff alias Black Widow im Hier und Heute fortzusetzen. Er lebt zurückgezogen in Washington und tut sein Bestes, sich an die moderne Welt zu gewöhnen. Doch als ein S.H.I.E.L.D.-Agent unter Beschuss gerät, wird Steve in ein Netz von Intrigen verwickelt, das eine Gefahr für die ganze Welt darstellen könnte. Mit Black Widow an seiner Seite versucht Captain America verzweifelt, die sich weiter verdichtende Verschwörung aufzudecken. Dabei muss er sich immer wieder gegen professionelle Attentäter wehren, die ihn zum Schweigen bringen sollen. Als sich die gesamte Tragweite des teuflischen Plans offenbart, finden Captain America und Black Widow in dem Falken einen neuen Verbündeten. Gemeinsam sehen sie sich schon bald einem so unerwarteten wie gefährlichen Gegner gegenüber — dem Winter Soldier.

Es mag sich etwas kitschig anhören, aber von der ersten Sekunde an ist man von der 3D Optik angetan. Sicher, bei hellem Tageslicht und ruhiger Kamerafahrt mit einigen Monumenten im Hinter- und Vordergrund ist es für Filmemacher direkt am Anfang leicht, räumliche Tiefe dem Betrachter „vorzugaukeln“, aber dennoch, die Tiefe ist schon bemerkenswert gut. Bei dem anschließenden ersten Einsatz von Cap und Black Widow bei Dunkelheit sollte das räumliche Empfinden automatisch abnehmen, doch das geschieht kaum. Zum Teil dürfte das an den klug platzierten Lichtquellen während der Mission liegen. Dass bei Nahkämpfen, Mann gegen Mann,  die Kamera hektischer wird und der Zuschauer nicht die Übersicht verliert und dem Ablauf genau folgen kann, ist toll. Und dann dieses gestochen scharfe Full HD Bild – das ist einfach super.

Wunderschön sehen Außenaufnahmen von Gebäuden, Autos und Luftschiffen aus, da gerät man selbst bei Szenen eines gläsernen Aufzugs an der Außenseite eines Bürogebäudes in Verzückung. Das erlebt der Filmfan immer wieder.

Diese eben erwähnten Punkte in Abschnitt 1 und 2 fallen auch nach mehrmaligem Schauen auf!

Überraschend gut und spannend ist die Story von The Return of the First Avenger 3D. Als Zuschauer stellt man sich bei Comicverfilmungen auf nette Unterhaltung ein,  doch in diesem Fall hat die Geschichte einige Überraschungen parat, mit denen man nicht rechnet. Stellenweise fühlt man sich an einen spannenden Thriller erinnert. Hardcore-Thriller Fans mögen mir diesen Satz bitte verzeihen. Teil 1, The First Avenger, sieht ab diesem Punkt schon verdammt blass aus!

Angenehm fallen zwischenmenschliche Beziehungen und Kritik an der heutigen Gesellschaft auf. Letzteres könnte im Zuge des NSA Skandals nicht aktueller sein. Die Überwachung, die Intransparenz, Macht, die Gefahren, die dadurch entstehen können, werden angesprochen. Aber keine Panik, die Kritik überschattet den Film nicht im Ansatz, sollte aber lobend erwähnt werden, weil die Kritik nicht aufgesetzt oder „gespielt“ wirkt. Etwas Humor darf in einem Marvel Actionfilm nicht fehlen, so auch nicht bei Captain America.

Was fehlt noch? Ach ja, das Actionfeuerwerk, welches definitiv abgebrannt wird! Das sieht klasse aus und Pop Ups werden in diesem Zusammenhang dezent und gut eingesetzt. Wie immer sage ich oberflächlich betrachtet: „Es hätten auch vielleicht ein paar mehr sein können, wobei, die 3D-Schrecksekunde relativiert eigentlich diese Forderung?!??!?“

FAZIT: Ein gute Story und stellenweise noch sehr viel besseres 3D, was will man mehr? Die räumliche Tiefe schwankt zwischen gut und sehr gut und sollte den 3D Fan glücklich machen. Ein Highlight dieses 3D-Jahres, es hätte nicht viel gefehlt, und es wäre ein zu 100% vollwertigter 3D-Referenzfilm geworden, aber 95% sind ja fast 100% 😉 .

Spielfilmlaufzeit: ca. 136 Minuten

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– ja

– gut

– befriedigend

 

– gut

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

Schlagwörter: ,

Teile diese Nachricht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.