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Test: Point Break 3D Blu Ray

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Concord Filmverleih war so freundlich mir vorab die „Point Break 3D Blu Ray“ zukommen zu lassen. Danke. Von dem Remake erwarte ich, dass es bei der Stereoskopie in der Mittelklasse mitspielen wird. Sollte die Qualität darüber liegen, werde ich angenehm überrascht sein. Pop Outs erwarte ich auch, vor allem in einer Szene, die immer wieder in den Trailer Clips gezeigt wurde. Ich meine damit die Szene, in der aus einem Flugzeug Palettenweise Geldscheine abgeworfen werden. Diese Situation bietet sich perfekt an um Geldscheine aus der Leinwand heraus in das heimische Wohn-/Kinozimmer zu entlassen. Mal sehen, ob meine Erwartungn erfüllt werden …

Die Story: Der junge FBI-Agent Johnny Utah (Luke Bracey) infiltriert ein Team von Extremsportlern unter der Führung von Bodhi (Édgar Ramírez), das unter Verdacht steht, eine Reihe von beispiellosen und sehr ausgeklügelten Angriffen auf Unternehmen begangen zu haben. Auf seiner gefährlichen Undercover-Mission kämpft Utah nicht nur um sein Leben, sondern versucht auch, das Extremsportler-Team als die Architekten der wahnwitzigen Verbrechen zu überführen, die das Bestehen der weltweiten Finanzmärkte bedrohen.

Der Film startet schnell mit hektischen Szenen und versetzt einen in einen Adrealinrausch, und zwar auf dem Motocross! Bei guten 3D Tiefenverhältnissen jagt der Hauptdarsteller Bodhi als junger Spund auf den schmalen Wipfeln großer, sandähnlicher Dünen irgendwo in den USA. Immer wieder blickt man von unten auf die davonrasenden Motocrossräder und ist hin und weg von dem 3D und den „coolen“ Kamerapersepktiven. Das war vom 3D Standpunkt aus ein guter Start.

point-break-motocross

Dieser Film lebt von den Landschaftsaufnahmen in der Wüste, auf dem Ozean und in den Bergen und, wäre da nicht die Handlung und immer wieder kehrende Action, könnte man fast meinen, einen wunderschönen 3D Dokumentationsfilm zu sehen. Und gerade weil dieser Film so viel Wert auf tolle Landschaften  legt, spielt die gute Tiefenwirkung dem Film in die Hände. Konstant wird die Qualität des dreidimensonalen Feelings gehalten. Nur in einer Sequenz bei Dunkelheit nimmt die Tiefe etwas ab, aber zum Glück spielt die Handlung fast die ganze Zeit über bei Tage und draußen in der „Natur“.

Eine gute Tiefenqualität hatte ich eigentlich nicht erwartet und hatte mich schon darauf eingestellt eher befridiegende Ergebnisse zu sehen.

Das erste Pop Up im Film wäre, wenn ich genau hingeschaut habe, zwar der Staub in der Anfangszene mit den Motocrossrädern, aber Staub und Regen sollten zum Pop Up Standard eines jeden 3D Films gehören. Hier erfüllt Point Break die Anforderungen. Als die Flugzeugszene mit den Geldpaletten auftaucht, die in den Trailern gezeigt wurde, bin ich ganz „entzückt“. Das Flugzeug schwebt mit der einen Tragfläche im Raum und nach der Motocrossaction tritt ein zweiter 3D Wow-Moment  ein. Damit keine falschen Hoffnungen geweckt werden, das Flugzeug schwebt zwar nicht in der Mitte des Wohnzimmers/Kinoraums, aber es sieht schick aus. Als dann die „Fallschirmspringer“ in Aktion treten und aus dem Flugzeug abspringen, kann man sich nicht beklagen. Mehrmals kommen Pop Outs zum Zug. Zwar keine wirklich großen, aber kleine und feine! Und wenn man dann sieht, wie Dollarscheine langsam in das heimische Wohnzimmer flattern, ist man zufrieden.

Point-Break-3D-Trailer-7

Auch als es per Wingsuites auf eine beinbrecherische Flugbahn in die Bergen geht, schweben die „menschlichen“ Flieger kurz aus dem Fernseher/Leinwand, allerdings nicht so stark und tief in das Wohnzimmer hinein wie man es sich wünschen würde. Dennoch nicht schlecht.

Das Pop Out, dass am weitesten in die eigenen vier Wände hineinragt, ist ein Fisch, der von dem eigenen Wohnzimmer aus in den Fernseher hineinschwimmt. Sehr cool aber auch viel zu kurz. Da hätte man uns während der kurzen Unterwasseraufnahmen ein paar mehr Fische spendieren können. Die Schwimmeinlage des Hauptdarstellers bei Nacht sieht auch durch die 3D Tiefe schick aus und kommt durch zwei kleinere Pop Outs  zur Geltung.

Ich würde bei diesem FIlm nicht von einem Feuerwerk von Pop Outs sprechen wie bei PAN3D, aber es gibt definitiv mehr Dinge, die aus dem Fernseher ragen, als bei so manch anderem Hollywoodstreifen. Und sei es, dass eine gezogene Waffe aus dem Fernseher ragt, Point Break weiß immer wieder dem 3D Fan ein befriedigendes Ergebnissen zu servieren. Würden die Dinge ein paar Male bis in die Mitte des Wohnzimmers reichen, würde ich die Schulnote gut bis sehr gut springen lassen.

Fazit: Während der Film beim Videobeamer eher ein gut/befriedigendes 3D Ergebnis ablieferte, legte die 3D Qualität auf meinen Fernseher etwas zu, was allerdings zu erwarten war und bei jedem Film auf 3D Blu Ray so ist. Nach dem ersten Schauen wollte ich ein Befriedigend abgeben. Beim zweiten Rundlauf gefiel mir das 3D ein bisschen besser, so dass ich die Schulnote „gut“ geben würde. Die Wahrheit liegt am Ende dazwischen oder anders ausgedrückt: Wer sich für die Handlung interessiert, sollte sich die 3D Version kaufen, gerade weil der Film von den Landschafts- und Actionaufnahmen lebt. An der Spitze eines Berges zu stehen und in gutem „3D“ herunterzublicken wirkt einfach spektakulärer als in „billigem“ 2D.

Spielfilmlaufzeit: 114 Minuten

Erscheinungstermin: 28. Juli 2016

 

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– nein

– befriedigend / gut

– befriedigend / gut

 

– befriedigend

 

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