Test: Justice League 3D Blu Ray

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Mit der Justice League 3D Blu Ray erwartet uns endlich auch das Superhelden Team von DC Comics. Von dem Film erwarte ich grundsätzlich gutes 3D, aber mit einem 3D Referenzfilm rechne ich eher weniger. Dafür waren die DC Filme bisher nicht gut genug. Allerdings sollte ich erwähnen, dass DC und Warner Brother in BvS und Wonder Woman die 3D Qualität im Vergleich zu beispielsweise Man of Steel immer weiter nach oben schrauben. Die Frage ist nun, ob man auf dem Level stehen bleibt oder sich weiter an die Spitze vorarbeitet?

Story: Angetrieben durch sein neu aufgestelltes Vertrauen in die Menschheit und beeindruckt von Supermans selbstloses Handeln, holt Bruce Wayne die Hilfe seiner neu entdeckten Verbündeten Diana Prince ein, um einem noch stärkeren Gegner gegenüberzutreten. Zusammen machen sich Batman und Wonder-Woman an die Arbeit ein Team von Metamenschen zu finden und rekrutieren, um sich der neuen dunklen Gefahr zu stellen. Aber trotz (der Formierung) dieses bisher nie dagewesenen Bündnisses von Helden – Batman, Cyborg, Aquaman, Wonder Woman und The Flash – ist es vielleicht schon zu spät, um den Planeten vor einem Angriff katastrophalen Ausmaßes zu bewahren.

Der Film beginnt mit Batman und seinem Versuch, ein Superhelden Team aufzubauen. An verschiedenen Schauplätzen trifft er oder versucht er einen möglichen Kanidaten anzutreffen. Die Tiefenwirkung bei den Szenen ist dabei teils befriegend, teils gut und oder auch sehr gut! Ja genau, alles in einem ständigen Mix. Dabei fällt auf, dass Szenen, in denen Personen  ab der Hüfte gezeigt werden, die beste 3D Tiefenwirkung bieten. Das Bild ist glasklar, kein Staub oder Nebel erschwert die Sicht, die Farben der Helden wirken kräftig wie in einem Marvel Film, da geht einem 3Dmäßig das Herz auf. Wenn aber eine Szene dann mehrere Person in kompletter Größe zeigt und der Bildschirm eine größere Fläche abbildet, rutscht das räumliche Feeling etwas nach unten. Dieses „Problem“ besteht aber „nur“ in der ersten Hälfte des Films. Ab ungefähr der Mitte kann man eigentlich immer ein gutes bis sehr gutes 3D Bild in Sachen Räumlichkeit genießen, erst recht aber im letzten Viertel, wo die Qualität konstant sehr gut ist.

Bei den Pop Outs hatte DC mit Wonder Woman bewiesen, dass man nun endlich auch Pop Outs, also Dinge, die aus dem Fernseher/der Leinwand herausspringen, kennt und in einen Film einbauen kann (gab es auch schon in BvS). Zu meiner Überraschung kommt DC mit JL an Referenzwerte heran. Wenn es regnet, regnet es ins Wohnzimmer, wenn es Funkenflug gibt, fliegt er ins Zimmer des Zuschauers hinein, und wenn es staubig ist, nimmt man Staub und Qualm in seinem Kinoraum wahr! DC macht hier etwas, das andere Filme nicht machen, man nutzt Pop Outs bei jeder dieser Möglichkeiten – und das ist super. Warum soll es nur einmal bei 5 „Regenszenen“ ins heimische Wohnzimmer regnen, wenn es auch fünfmal ginge? Schön, dass DC uns damit verwöhnt. Als Referenz würden diese kleinen Pop Outs nicht reichen, es muss schon etwas Großes und Deutliches aus dem Bild springen. Und auch hier kann DC überzeugen. Ein Metallteil wird aus dem Bild ins Wohnzimmer geworden, hält in der Mitte des Raums an und eine Person streckt den Arm und die Hand aus der Leinwand, schnappt sich den Gegenstand im Wohnzimmer und zieht in wieder in das Bild hinein. Einfach wow, was für ein phantastischer 3D Moment. Ab da ist man von der 3D Leistung von DC beeindruckt. Neben diesem Highlight kommen die Parademons aus der Leinwand/dem Fernseher heraus- und wieder hineingeflogen. Allerdings sind sie sehr sehr schnell, so dass sie keine deutlichen Pop Outs sind, doch sie unterstützen natürlich das 3D Feeling.

Fazit: Bei der Tiefenwirkung ist noch immer Luft nach oben, auch wenn man hier gute bis sehr gute Arbeit abliefert. Bei den Pop Outs spielt DC mit diesem Film neuerdings in der Spitzenliga. Das hätte ich DC nicht zugetraut. Der bislang beste DC Film in 3D. Mit den nächsten Streifen sollte man mit Marvel endlich auf Augenhöhe spielen können.

 

Spielfilmlaufzeit: 121  Minuten

Erscheinungstermin: 29. März 2018

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– nein

– gut / sehr gut

– gut / sehr gut

– gut / sehr gut

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