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Test: Jupiter Ascending 3D Blu Ray

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Wie ist wohl die „Jupiter Ascending 3D Blu Ray“ mit Mila Kunis und Channen Tatum in den Hauptrollen? Diese Frage habe ich mir monatelang gestellt, denn die Meinungen der Kinobesucher unterscheiden sich stark! Die einen sprechen von einem schlechten Film, mit dem sich die Matrixmacher keinen Gefallen getan haben sollen, andere Leuten sprechen von tollen Bildern, Squezenzen und einer halbwegs netten Geschichte. Ich war gespannt!

Die Story: Jupiter Jones (Kunis) wurde unter dem Nachthimmel geboren — man sagt ihr eine große Zukunft voraus. Als erwachsene Frau träumt Jupiter von den Sternen, wird aber immer wieder vom nüchternen Alltag eingeholt, denn sie bekommt nichts auf die Reihe und jobbt als Putzfrau. Erst als der genetisch manipulierte Ex-Soldat Caine (Tatum) auf der Erde landet, um sie zu finden, beginnt Jupiter zu ahnen, welches Schicksal ihr von Geburt an vorherbestimmt ist: Ihre Gene weisen sie als Anwärterin auf ein außergewöhnliches Erbe aus, das den gesamten Kosmos aus den Angeln heben könnte.

Der Film startet auf der Erde und in den ersten 10 Minuten wird man in das Leben der „Putzfrau“ Jupiter Jones eingeführt (bis auf eine Szene auf dem Planten der Aliens die durch ihre Wortwahl mehr als peinlich rüberkommen). Das räumliche Empfinden bewegt sich, gemessen an den aktuellen Referenzfilmen, zwischen befriedigend und einem ausreichend + . Im Vergleich zu beispielsweise „Hercules 3D“ ist das Bild schon besser und es wirkt, als würde es hinter der Leinwand/TV weitergehen, aber wirklich zufriedendstellend finde ich das auch nicht wenn ich an dabei an „Gravity“, „Hobbit 3“ oder „Guardians of the Galaxy“ denke.

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Als nach der Einführung die erste Action-Squenz beginnt, sind die eben erwähnten Abstriche vorerst vergessen. Es sieht einfach schick aus, wie Caine bei leichter Tagesdämmerung mit seinen „fliegenden“ Stiefeln, die einen blauen Schweif nach sich ziehen, und Laserkanonen kämpft, und zum ersten Mal erlebt man einen kleinen „wow“ Effekt. Das sah schon ganz nett aus. Als der Film dann wieder ruhiger wird, fällt einem leider wieder auf, dass das räumliche Empfinden zu wünschen übrig läst. Es ist nicht billig, aber richtig teuer „sieht“ das auch nicht aus.

Pop Outs / Ups a la Funkenflug, Staub und Wasser dürfen in einem halbwegs guten Stereoskopiefilm nicht fehlen, allerdings gewinnt man damit keine Preise und auch keine Jubelstürme. Richtige, deutliche Pop Outs springen schon aus dem Bild, aber doch sehr, sehr selten und dann auch nicht so spektakulär, wie man es von solch einer teuren Produktion erwarten würde. In diesem Bereich ist JP blass. Manch anderer Film, der leichte Abstriche beim räumlichen Empfinden hat, bietet deutlich mehr Pop Outs. Unter diesen Gesichtspunkten war ich angenehm überrascht, als mir eine 3D-Schrecksekunde „entgegen“ kam.

Vielleicht auch durch das 3D (allgemein) verstärkt, wird es bei einigen Kämpfen und Verfolgungen und Kämpfen z.B. in der Luft schwierig, den Überblick zu behalten. In einer längeren Szene verfolgen und bekämpfen sich die Hauptdarsteller und ihre Gegener mit kleinen Luftschiffen und fliegen dabei zwischen den Häuser- und durch die Wolkenkratzerschluchten von Chicago. Da die Flüge der kleinen Raumschiffe so dünn sind und die Dämmerung bereits eingesetzt hat, ist es schwer die Schiffe zwischen den Laserschüssen und Explosionen zu erkennen bzw. ihnen genau zu folgen. Solche Patzer finden sich immer wieder im Laufe der 120 Minuten.

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Und der Film an sich? Der Film versucht ein großes Universum aufzubauen, das grundsätzlich glaubwürdig wirkt, aber die Umsetzung ist nicht so gut gelungen. Die Bilder und CGI Effekte machen schon einiges her, aber wie die Geschichte aufgebaut und erzählt wird, wirkt sie nicht so rund, wie es sein sollte. Für mich sind solche Probleme Nebensache, wenn, ja wenn das 3D einen gut ist, aber das ist ja so eine Sache bei „Jupiter Ascending.“

3D Fazit: Da hätte doch mehr drin sein können, ein „ausreichend“ wäre zu hart, ein „befriedigend minus“ geht mir leichter über die Lippen.

Spielfilmlaufzeit: 127

Erscheinungsdatum: 25. Juni 2015

Soundformate: Deutsch (DTS-HD 7.1), Englisch (Dolby Atmos)

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– ja

– befriedigend

– befriedigend / ausreichend

 

befriedigend / ausreichend

 

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