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Test: Die Insel der besonderen Kinder 3D Blu-Ray

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Auf die „Die Insel der besonderen Kinder 3D Blu-Ray“ von Tim Burton war ich sehr gespannt. Die erste 3DBR im neuen Jahr, die mich interessierte. Die Story scheint nett und freundlich zu sein, mal was anderes als diese Comic-Action-Helden und bei dem 3D hoffe ich auf eine angenehme Überraschung a la PAN3D. Pan3D war kein riesen Erfolg, aber ein Traum in 3D.

Die Story: Als Jake verschiedene Hinweise findet, die Realität und Zeit auf rätselhafte Weise auf den Kopf zu stellen scheinen, entdeckt er einen geheimen Zufluchtsort, DIE INSEL DER BESONDEREN KINDER. Je mehr Jake über die Bewohner der Insel und über ihre außergewöhnlichen Fähigkeiten erfährt, desto mehr wird ihm bewusst, dass Sicherheit nur eine Illusion ist und dass Gefahr in Gestalt von übermächtigen, unsichtbaren Feinden überall lauert. Jake muss unbedingt herausfinden, was wahr ist, wem er trauen kann und wer er selbst wirklich ist.

Die Geschichte startet mit dem Jungen Jacob Portman, der erleben muss, wie sein geliebter Opa, der ihm von einer sonderbaren Insel mit Kindern erzählte, stirbt. Durch einen ungewöhnlichen Zufall reisen Jacob und sein Vater nach England, wo der Junge „endlich“ die geheime Welt, die Zeitschleife mit Miss Peregrine entdeckt. Genau ab diesem Zeitpunkt, als der Junge das Anwesen für  besondere Kinder betritt, rauscht die 3D Tiefenqualität nach oben. In den Minuten vorher war die Räumlichkeit auch ordentlich, keine Frage, aber so richtig „ahhh ist das schön dreidimensional“ sagt man sich eben erst ab diesem Moment. Und die Tiefe geht von gut bis sehr gut, es gibt nicht wirklich etwas zu kritisieren. Und das Bild ist schön hell, perfekt für 3D, und die Farben sehen stark aus. Die Tiefe könnte vielleicht noch einen Tacken besser sein, aber das ist jetzt schon Heulen auf hohem Niveau. Ein riesen Vorteil für das 3D, der Film ist eher ruhig und schnelle Cuts und Szenensprünge gibt es kaum, so dass das Augen immer genug Zeit hat sich auf das räumliche Gefühl einzustellen, was der 3D Qualität auf jeden Fall hilft und sie unterstützt. Schön.

Kommen wir zu den Pop Outs, wenn es denn welche gibt, diese netten „Kinderspielereien“, wie sie Hardcore Stereoskopie Fans nennen. Ich persönlich liebe solche „Kinderspielerei“ und will sie bei keinem 3D Film missen! Ich will die Katze sofort aus dem Sack lassen, der Film bietet sogar eine der sehr selten eingesetzen 3D Schrecksekunden, Szenen, in denen ein Pop Out so schnell aus der Leinwand bzw. dem Fernseher auf den Zuschauer zurast, dass dieser erschreckt. Wie bei anderen Filmen, die dieses sehr coole Extra bieten, erahnt der Kinofan sofort, dass die folgende Szene eine 3D Schrecksekunde bieten könnte, und wenn sie dann kommt, erschreckt man trotzdem. Perfekt umgesetzt.

Es gibt auch normale Pop Outs in Form von Dingen, die für mehrere Sekunden im heimischen Wohnzimmer bzw. Kinoraum schweben. Ob jetzt Bienen spektakulär aussehen, wenn sie aus der Leinwand kommen, sei dahin gestellt, aber als eine Fliegerbombe auf das Haus der besonderen Kinder abgeworfen wird und für einen Moment lang die Zeit angehalten wird, ist man beeindruckt. Riesige, faustgroße Regentropfen befinden sich im Wohnzimmer des 3D Fans und man genießt diesen tollen Pop Out Moment. Als ich die Szenen im Trailer gesehen hatte, dachte ich mir schon, dass diese Situation sich perfekt für Pop Outs eignen würde, aber die Hoffnung, dass die Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg auch aus der Leinwand heraustreten würde, so wie man es in Perfektion bei PAN3D gesehen hat, musste ich schnell wieder begraben. Ich hätte auch sehr gerne ein Pop Out in der Szene gesehen, als ein Kind den Ast eines Baumes zu sich hin wachsen lässt, damit es über den Ast flüchten kann. Das sieht durch die sehr gute bis gute Tiefe klasse aus, aber hätte man hier nicht den Baumast per Pop Out in den Raum des Zuschauers ragen und wachsen lassen können? Egal, es gibt eine Handvoll guter Pop Outs, und sei es, dass ein Seil aus der Landwand ragt … .

Fazit: Das 3D kann locker überzeugen und gehört zu den „guten“ Stereoskopieumsetzungen. Jeder kann ohne Bedenken zugreifen, ein 3D Meisterwerk aber ist der Film jetzt auch nicht. Gutes bis sehr gutes 3D. Das Wort „3D Referenzfilm“ will mir aber nicht so richtig über die Lippen kommen, da fehlt mir noch das Gewisse „Etwas“. Fest steht, Tim Burton kann auch gutes 3D abliefern, wenn es um Realverfilmungen mit echten Schauspielern geht.

 

Spielfilmlaufzeit: 127 Minuten

Erscheinungstermin: 9. Februar 2017

 

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

3D Fazit

– nein

nein

– ja

– ja

– ja

– gut / sehr gut

– gut

– gut

 

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