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Test: Die Bestimmung – Insurgent 3D Blu Ray

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Der Vorgänger von  „Die Bestimmung – Insurgent 3D Blu Ray“ erschien nur in 2D, eine Stereoskopieversion gab es nicht. Ich muss jetzt gleich zu Anfang gestehen, das ich diese Tatsache nicht schlimm fand. Der erste Teil war ganz nett, aber auch nicht mehr. Vielleicht gehöre ich nicht zur Zielgruppe, den Heranwachsenden. Ich weiß es nicht. Der Grund, warum ich mich zum Kauf dieser 3DBR entschieden habe, liegt im Trailer. Szenen, in denen Glasscheiben zerspringen, und Sprünge über Abgründe haben mich neugierig gemacht, in gutem 3D sollten die Szenen aus den Previewclips atemberaubend aussehen, vorrausgesetzt, man hat diesem Film gescheite Stereoskopie „geschenkt“.

Die Story: Tris und Four sind entkommen, aber der Aufstand geht weiter: In den Ruinen eines dystopischen Chicagos der Zukunft versuchen die beiden sich der machthungrigen Jeanine, Anführerin der herrschsüchtigen KEN, entgegenzustellen. Tris und Four suchen verzweifelt nach Verbündeten – wohl wissend, dass sie damit nicht nur ihr Leben riskieren. Außerdem müssen sie in einem Wettlauf gegen die Zeit herausfinden, welches Geheimnis Tris‘ Eltern beschützten und mit dem Tod bezahlten.

Das Menü wird in 2D angezeigt, gar nicht mal so eine schlechte Idee.

An das Geschehen wird man langsam herangeführt und die Kamera fliegt über einen grünen Wald, aus dem Tris und Four kommen. Raben fliegen während des Kamerafluges aufgeschreckt in Richtung Kamera und kommen dem Zuschauer immer näher. Ein richtiges Pop Out sucht man in der Anfangssequenz jedoch vergebens. Aber wer erwartet auch schon gleich zu Beginn solchen 3D Luxus? Die Tiefenwirkung ist ganz passabel bei den guten Lichverhältnissen im Wald und der großen Lichtung. Ich liebe solche Farben und helle Szenen, sie tun dem 3D immer gut.

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Obwohl der Einstieg in die Story langsam vollzogen wird und es dadurch keine schnellen Cuts zwischen den Szenen gibt, damit das Auge des Zuschauers sich verstärkt an dem räumlichen Feeling ergötzen kann, fällt die Bewertung dieses Punktes eher mau aus. Man hat schon Schlechteres gesehen, aber so richtig tief in den Fernseher/die Leinwand geht es nicht. Im weiteren Verlauf des Films findet die Handlung teilweise an dunklen Schauplätzen statt, was dem 3D natürlich nicht so gut tut (Dunkelheit ist Gift für 3D). Es gibt in diesem Trailer  eine Szene, in der sich Tris und die Anführerin der KEN, getrennt durch eine Glasscheibe, gegenüber stehen. In solch einer Situtation ist das räumliche Gefühl befriedigend, aber während des Films schwankt die Bewertung zwischen einem Befriedigend minus und einem Ausreichend plus.

Kommen wir zu den Pop Ups / Pop Outs, die das Ruder für das Insurgent 3D „Zeugnis“ herumreißen könnten. Es gibt Dinge, die aus dem Fernseher bzw. der Leinwand ragen, ja, aber eher sehr selten und wenn, dann auch nur in leichten Ansätzen. Wie im Teasertext oben beschrieben, war ich auf eine Scheibenszene gespannt, in der Tris durch das Glas springt. Einen kurzen Ausschnitt davon konnte man in dem Trailer Clip erhaschen. Hier bleibt der Film ebenfalls blass, wie zersplittertes Glas als Pop Out aussehen muss, haben erst kürzlich Sin City 2 3D und X-Men: Zukunft ist Vergangenheit 3D gezeigt. Von solch guten Effekten ist die „Divergent Series“ leider ziemlich entfernt. Schön ist die angesprochene Szene schon, aber sie haut einen nicht so richtig um.

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In dem Film gibt es „coole“ Szenen, die in 3D nett aussehen. In einer Szene fliegt ein kleines Stockwerk mit Tris Mutter in die Luft (konnte man auch im Trailer sehen) und das Finale macht richtig Laune, nur sind diese Höhepunkte viel zu selten. Wett gemacht wird dies nur durch eine tolle Story und glaubwürdige Schauspieler. Den Vorgängerfilm fand ich ganz okay, aber dieser Teil ist spannend gemacht und hält einige Story-Überraschungen bereit. Ein Glück, dass aus der Geschichte kein Teenie-Liebesfilm gemacht wurde, auch wenn es zwei Szenen mit Zärtlichkeiten gibt.

Eine „3D Soundspur“ / Dolby Atmos wurde leider nur der 3DBR in England und den USA spendiert, schade, das hätte ein schöner Bonus sein können.

Fazit: Das 3D ist okay und Divergentfans dürften zufrieden sein. 3D Fans haben schon Hollywoodproduktionen mit schlechterer Stereoskopie gesehen. Würde ich jetzt ein befriedigend geben, würde der Film auf eine Stufe mit Jupitor Ascending gestellt, doch der Film bietet mehr 3D als es dieser tut! Die 3D Version ist für mich eine klare Enttäuschung.

Spielfilmlaufzeit: 119 Minuten

Erscheinungsdatum: 27. August 2015

Soundformate: Dt. DTS-HD Master Audio 7.1, Engl. DTS-HD Master Audio 7.1

 

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– ja

– nein

– befriedigend / ausreichend

– mangelhaft

 

– ausreichend / mangelhaft

 

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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