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Test: 300 Rise of an Empire 3D Blu-Ray Test

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„300“ war eine blut- und bildgewaltige Hollywoodproduktion, die mich damals umhaute. Die Story war ganz passabel und die brutalen Bilder wirkten nicht abstoßend. Ob der Nachfolger wieder übezeugen kann, und zwar in 3D?

Die Story: Der griechische General Themistokles versucht ganz Griechenland zu vereinen, indem er einen Angriff wagt, der in diesem Krieg die Wende bringen wird. Themistokles trifft auf das gewaltige persische Invasionsheer unter der Führung des zum Gott erhobenen Xerxes und der rachsüchtigen Flottenkommandeurin Artemisia.

Der Film startet sofort mit einer kleinen Eröffnungsschlacht, in der der Hauptheld des Films, Athens Feldherr Themistokles, den Perserkönig tötet. Zunächst muss man feststellen, dass das räumliche Feeling ausreichend ist, was  für mich schon mal eine herbe Enttäschung ist. Zwar kann man ein räumliches Gefühl feststellen, aber dieses bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück. Es gibt Momente, in denen die Stereoskopie einen mehr oder weniger zufrieden stellt, aber das auch eher schlecht als recht. Doch das muss ja noch nichts heißen, mit Pop Ups / Pop Outs kann der Film noch locker die Kurve kriegen.

Doch bei diesem Punkt scheinen die Macher entgültig die Lust am 3D verloren zu haben. Es gibt Dinge, die aus dem Fernseher herauskommen, ja, aber Staub und Funkenschlag von brennenden Schiffen sind nicht gerade spektakulär noch entlocken sie mir und anderen 3D Fans ein „wow, sieht das irre aus“. Natürlich ist es schön, dass es solche Effekte gibt, aber sie sind eher als Standard und Grundelement anzusehen denn als ein 3D Highlight.

Die eigentlichen Pop Ups, die sich auf die Bewertung unten auswirken, fehlen komplett. Es gibt Situationen, in denen man ganz leicht feststellen kann, dass ein Teil eines Schwertes oder Pfeiles aus dem TV herausragt, aber auch das nur minimal bzw. Millimeter weit, so dass es mir schwer fällt, überhaupt von Pop Ups in diesem Zusammenhang zu sprechen.

Und der Film an sich? Der ist deutlich schlechter als sein Vorgänger. Hatte man bei „300“ noch das Gefühl, eine komplette Geschichte serviert zu bekommen, erscheint einem der Nachfolger wie eine einzige, langweilige Kriegsschlacht, dabei müsste es umgekehrt sein. Man versucht zwar dem Ganzen etwas Tiefe zu verleihen, aber das klappt recht schlecht. Das einzige – soweit mir bei diesem Film überhaupt etwas gefallen hat – war Eva Green als Flottenkommandeurin Artemisia. Der Frau kauft man den Hass auf die Griechen ab und sie wirkt noch gefährlicher als der selbsternannte Gott Xerxes. Da das 3D schlecht ist, spare ich mir an dieser Stelle weitere Kritik am Film selbst.

Fazit: Wer sich fragt warum 3D Filme so ein schlechtes Image haben und mit billiger Geldmacherrei in Verbinding gebracht werden, der findet in „300 Rise of an Empire 3D“ die Antwort.

Spielfilmlaufzeit: 102 Minuten

Erscheinungstermin: 31. Juli 2014

3D Bewertung und Infos
3D Kameras (in 3D gefilmt?)

3D Fehler (Ghosting, etc.)

3D Pop Ups (Schnee, Regen, etc.)

3D Pop Ups (deutliche Pop Ups)

3D Schrecksekunde

3D Räumliche Tiefe

3D Pop Ups

 

3D Fazit

– nein

– nein

– ja

– nein

– nein

– ausreichend

– mangelhaft

 

– mangelhaft

Videotest vom Kinomagazine SPÄTVORSTELLUNG:

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