Godzilla 3D – Spiegel.de sagt Top, die Welt.de sagt Flop

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Seit 24 Stunden wütet Godzilla in 3D in den deutschen Kinos und viele Filmfans sind begeistert. Doch wie sehen das die Massenmedien, der Mainstream? Die Meinungen unter den Redakteuren ist gemischt, die einen lieben den Streifen, die anderen mögen ihn nicht. Ein Paradebeispiel sind die Reviews von Spiegel.de und Welt.de .

Der Spiegel kann sich für das Monsterspektakel begeistern und schreibt:

Atomkraft? Nein, danke! Godzilla? Ja, bitte! Das neue US-Epos zum alten japanischen Monster-Mythos ist eine Verbeugung vor dem Original – und zugleich aufgeladen mit dem Trauma von Fukushima. Großes Katastrophenkino.

Die Film ist eine Hommage an den Klassiker, berichtet Spiegel.de

Das neue US-Epos ist nun bei allen Unterschieden in der Produktion ethisch und ästhetisch ganz nah an der Urechse, die von den Japanern ängstlich-respektvoll „Gojira“ gerufen wird …

Die Welt.de Redaktion ist deutlich kritischer:

Hier machen auch Monster nichts mehr kaputt!  In dieser Film-Version von „Godzilla“ tritt das Urzeitwesen gegen ein anderes an. Doch trotz Star-Besetzung lassen die Leiden der Protagonisten im Film den Zuschauer ziemlich unbeeindruckt.

Weil nach einer halben Stunde noch immer kein Monster aufgetaucht ist, wird die Zeit vor allem dazu genutzt, das Handeln der einzelnen Figuren psychologisch zu unterfüttern … ein weiteres Beispiel für die Nolanisierung des Actionkinos ist, die Ironie meidet und Bedeutsamkeit pflegt.

Ein Film, der in keiner Hinsicht Sinn macht …

 

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